Wellness und Schlemmen: Burg-Kolonie Leipe

Eine abwechslungsreiche Tagestour mit vielen Schleusen und einem Besuch im Barfußpark von Burg nach Leipe und zurück.

Sehenswert!

  • Burg: Hafen, Heimatstube, Kur- und Sagenpark, Bismarckturm, Informationszentrum Schlossberghof.

Adresse

Wellness und Schlemmen: Burg-Kolonie Leipe
 

Wegbeschreibung

Wellness-Genuss in Burg

Burg ist rein flächenmäßig nicht nur eine der größten Gemeinden Deutschlands sondern auch ziemlich Spitze bei Angeboten, wie gestresste Großstädter recht schnell zurück zur eigenen Mitte und inneren Ruhe finden. In Burg gibt es die Therme, Salzgrotte, den Barfußpark, eine Kneippanlage und viele, viele kulinarische Angebote der Spitzenklasse. Wir sind neugierig darauf, den Ort und seine Umgebung unter Wellness-Aspekten zu erkunden und starten am Bootshaus am Leineweber diese Tagestour.

Vom Leineweberfließ bis zum Greifenhainer Fließ mit Barfußpark

Zuerst erkunden wir das Leineweberfließ, dem wir eine ganze Weile folgen. An der „T-Kreuzung" lenken wir nach links in den Ostgraben, überqueren den Südumfluter und biegen dann wieder links in das Greifenhainer Fließ ein. Schon bald haben wir den Barfußpark erreicht. Natürlich machen wir hier unseren ersten Landgang der ganz besonderen Sorte – ohne Schuhe und Socken. Wir entdecken die wohltuende Massage durch das Begehen der unterschiedlichen Untergründe, schulen unser Geschick und genießen das wunderbare Gefühl, unsere Fußsohlen intensiv zu spüren.

Südumfluter - Untere Radduscher Kahnfahrt - Hauptspree

Wieder auf dem Wasser paddeln wir auf dem Greifenhainer Fließ zurück, nun allerdings bis zum Südumfluter und dann nach rechts auf die Untere Radduscher Kahnfahrt. Wir sind mitten im feuchten Spreewaldgebiet – eine Kulisse zum Träumen und Genießen. Nach Fußreflexzonenmassage haben wir nun Wellness für die Seele. An der nächsten Kreuzung wenden wir uns nach links in die Hauptspree, der wir bis Leipe folgen werden.

Sagenhaftes in der Dubkowmühle

Direkt an der nächsten Schleuse treffen wir auf die Dubkowmühle. Diese Mühle, so ist auf der Homepage zu lesen, ist seit mehr als 300 Jahren an diesem Standort. Mit Wasserkraft wurde das Mahlwerk angetrieben. Mit der Zeit wurde das Müllerhandwerk seltener und die findigen Müllerleut wechselten ihre Rolle hin zum Gastgeber. Das war nicht schwierig, denn Schankrechte hatten die meisten von Ihnen. Die Familie Konzack bewirtschaftet das Anwesen seit Generationen, und eines hat alle Konzacks begleitet: Die Sagen rund um das Haus. Einst, so liest man auf der Webseite der Dubkowmühle, habe August Konzack im Keller einen riesigen, sechs Zentner schweren Ochsenfrosch gehalten, der den leicht angeheiterten Gästen zu später Stunde den Heimweg gewiesen haben soll. Der Hintergrund ist auch hier, wie bei so vielen Sagen, real. Denn die Falltore der Schleuse direkt an der Mühle, die wir soeben durchquert haben, hatten sechs Zentner schwere Gegengewichte, die „Frosch" hießen. Hier könnten wir wenden, um uns auf den Rückweg zu begeben, aber wir möchten noch nach Leipe weiter.

Entdeckertour in Leipe

Bald haben wir das schöne Spreewalddorf erreicht. Hier ist unser zweiter Landgang angesagt, wir kehren in eines der Gasthäuser ein. Ein kleiner Bummel durch das Dörfchen schließt sich an. Wir entdecken die Spreewald-Spezialität „Meerrettich" – nicht nur auf dem Teller, sondern auf dem Feld vor dem Restaurant.

Zurück zum Bootshaus am Leineweber

Nun paddeln wir wieder auf der Hauptspree zurück, queren wieder die Dubkower Schleuse und biegen in den zweiten Abzweig nach links ins Stauensfließ ein. Über das Krumme Fließ gelangen wir in die Hauptspree und von hier zweigt nach zwei Kilometern das Scheidungsfließ rechts ab. Von hier lenken wir unser Boot nach links und sind schon bald auf dem Kleinen Leineweberfließ und damit am Ausgangspunkt unserer Tour angelangt.