Revierbeschreibung

Der Spreewald – Land der Sagen, Land der Spreewaldgurke, des Meerrettich und der tausend Fließe – ist ein Paradies für Wassertouristen. Ein Revier von unglaublicher Vielfalt in dem sowohl sportlich geübte Kanuten ihre Herausforderung finden, wie auch Paddel-Neulinge, die sich hier auf ihre erste Paddeltour begeben können: Dabei sind die Tour-Möglichkeiten fast so unerschöpflich wie die Tier- und Pflanzenwelt, die reiche Spreewaldkultur und die gesunde, schmackhafte Spreewaldküche.

Insgesamt steht den Paddlern im Ober- und Unterspreewald, im Bereich der Krummen Spree und der Cottbuser sowie Spremberger Spree, ein Gewässersystem von rund 550 Kilometer Länge zur Verfügung. Etwa 510 Kilometer davon sind von jeglichem motorisierten Verkehr ausgeschlossen, das heißt, es begegnen sich ausschließlich Paddler und traditionelle Spreewald-Kähne.

Der Spreewald ist auch aufgrund seiner Vielfalt und der besonderen Möglichkeiten, Sightseeing mit dem Naturerlebnis unmittelbar zu verknüpfen, ein besonders attraktiver Ort für Wassersportler. Lübben und Lübbenau als typische Spreewaldstädte, die Dörfer Burg, Schlepzig, Leipe und Lehde sind gleich mehrere Besuche wert.

Die Sorben/Wenden sind die eigentlichen Spreewälder. Und zwar, weil sie einfach schon am längsten hier sind. Sorben/Wenden haben ihre Sprache behalten und ihre eigene Kultur aus der bäuerlichen Tradition entwickelt. Ihre Trachten strahlen all das Selbstbewusstsein aus, das sich in der Erschließung des Spreewalds, harter Arbeit, ihren slawischen Wurzeln und Bräuchen begründet. Als offizielle Zweitsprache ist das Niedersorbische auf vielen Ortsschildern, Gewässerbezeichnungen und Flurnamen zu finden und wird auch weiter gelehrt. Der Spreewald heißt auf niedersorbisch Błota.

Das Revier teilt sich in diese Bereiche

  • Spree zwischen Spremberg (Landesgrenze Sachsen) über Cottbus bis nach Burg mit Anbindung Peitz über Hammergraben
  • Oberspreewald zwischen Burg und Lübbenau / Lübben
  • Unterspreewald zwischen Lübben und Leibsch
  • Krumme Spree zwischen Märkisch Buchholz an der Dahme bis einschließlich Schwielochsee

Ein besonderes Erlebnis ist die Erkundung der Gesamtbreite des Reviers. Denn es ist ohne weiteres möglich, von Spremberg über Cottbus bis nach Burg in den Spreewald und von hier aus über Leipe, Lehde und Lübbenau sowie Lübben und Schlepzig bis zum Schwielochsee zu paddeln.

TKS Lübben (Spreewald) GmbH © Design Akademie Berlin TKS Lübben (Spreewald) GmbH © Design Akademie Berlin

Besonders stark frequentiert sind die Bereiche des Oberspreewaldes um Lübbenau und Burg. Ganz oft allein mit sich und der urwüchsigen Natur ist der Paddler hingegen im Hochwald, zwischen Lübbenau und Lübben sowie am Südumfluter. Gleichwohl ist dieses gesamte Gebiet im Ober- und Unterspreewald kanutouristisch hervorragend erschlossen.

Geringer oder noch gar nicht erschlossen sind die Bereiche zwischen Spremberg und Cottbus. Hier sind Kanu-Touristen seltene Gäste, obwohl dieser Bereich für sportliche Kanuten sehr attraktiv ist.

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